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(Deutsche
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0. Einleitung:
Viele sehr gute Piano-Immitationen wie z.B. das Gigapiano können
zwar den eigentlichen
Klangverlauf eines echten Pianos
hervorragend abbilden, sind jedoch nicht fähig,
Nebengeräusche des Pianopedals zu erzeugen. Um den
Klang zu
perfektionieren, müßte man manuell zu jedem Zeitpunkt eines
gedrückten oder losgelassenen Pedals
ein Wavefile in das
Projekt integrieren können. Das würde sehr lange dauern.
Das auf dieser Seite herunterladbare CAL-Programm erfüllt diese
Aufgabe in weniger als einer
Minute. Der Benutzer kann
selbst wählen, welche Wave-file er dem jeweiligen Pedal-Event
zuordnet.
1. Vorbereitung:
Aufgrund verschiedener Grenzen der CAL-Sprache besteht dieses Program
aus 13 einzelnen CAL-
Programmen. Alle CAL-Dateien sollten in das Verzeichnis kopiert werden,
aus dem Cakewalk die CAL Dateien liest
(nachzusehen in
Cakewalk unter Options-Global-Folders). Im Regelfall ist das das
Verzeichnis mit der CWPA.exe-
Datei. Das ist nützlich,
um in Cakewalk unter "Key-Bindings" einen Tastatur-Shortcut zum
schnellen Start des CALs
vorzunehmen. Da Cakewalk in
den Versionen 8.x und 9.x immer noch nicht fähig ist, über
CAL-Scripte WAVE-Files einzufügen, wird
hier ein Umweg über
ein Cakewalk BUN-file benutzt.
Der Benutzer muß erst zwei BUN-Dateien erstellen, die jeweils auf
Zählzeit 1:01:00 in der ersten
Spur die
entsprechenden Wavefiles enthalten (Eine BUN-Datei für Pedal-on,
eine für Pedal-off).
Weil CWPA 8.0 im Unterschied zu CWPA9.x keine Stereo-Waves verarbeiten
kann, empfehle ich, jeweils
zwei BUN-Dateien
für Pedal-ON und Pedal-OFF anzulegen und dieses CAL zweimal
ablaufen zu lassen und dabei zuerst
die Waves für linken
Stereo-Kanal und danach für rechten Stereo-Kanal zu laden.
Benutzer von Sonar 1.0 sollten darauf auchten, daß sie vor dem
Starten des CALs zwei Audiospuren
erzeugen (um sich
nachträgliche Bearbeitungen zu ersparen). Sonar erzeugt leider
nicht automatisch selbständig
Audiospuren, sondern fügt die Audioclips in MIDI-Spuren ein. Sonar
2.2 zeigt dieses Verhalten
nicht mehr
und verhält sich wieder wie CWPA 9.
2. Zum Ablauf des CALs:
Die Hauptdatei ist "mf-pedal1.cal". Der
"Piano-pedal-to-wave-renderer" wird mit
diesem CAL gestartet.
Alle CAL- Dateien sollten im selben Verzeichnis abgelegt werden,
ansonsten könnte es sein, daß das
CAL
Programm nicht korrekt arbeitet und mit einer Fehlermeldung abbricht.
Dieses CAL wurde für Cakewalk 8.0 und 9.0
entworfen. Die Lauffähigkeit für Cakewalk
Sonar 1.0, Cakewalk prof. 7.0 und 8.0 wurde von Benutzern
bestätigt. Sonar 2.2 wurde von mir
getestet und das Script daraufhin entsprechend optimiert (Vers. 1.2).
Auf Cakewalk Programmen in Version 5
ist dieses CAL nicht ausführbar!
Das Sustain-Pedal hat die Controller-Nummer 64. Ein gedrücktes
Pedal hat den Wert 64-127, ein
losgelassenes Pedal den
Wert 64-0.
Das CAL speichert zuerst die Zeiten der Pedal-OFF Events. Danach wird
der Benutzer gefragt,
welches Wavefile dafür
benutzt
werden soll und in welchen Track dieses eingefügt werden soll. Das
Gleiche wiederholt sich für die
Pedal-ON-Events. Am
Ende sollten zwei (bzw. vier) Spuren mit allen Pedal-Events als
Wavefiles zu sehen sein.
Viel Spaß, Markus
3. Version 1.2
(Update 06.10.03) Cakewalk Sonar
zeigt die Eigenart, daß die
Zeitpunkte
der eingefügten Waves nicht mit den Zeitpunkten der Piano-Pedal
Events übereinstimmen. Insgesamt
wird die Länge des
Tracks gedehnt. Um die Zeitpunkte wieder auf den richtigen
Maßstab stauchen zu können, habe ich
den frei
konfigurierbaren "Timefactor" bzw. "Zeitfaktor"- Parameter
eingeführt. Mit ihm ist es möglich, die
Zeittabelle nach
eigenen Vorstellungen zu strecken oder zu stauchen. Benutzer von
Cakewalk Sonar 1.x und 2.x geben
bitte den Wert
7692 als Zeitfaktor ein. Benutzer von Cakewalk pro Audio oder
professional (in den Versionen
7, 8, 9) geben bitte den
Ausgangswert 10000 im CAL-Script ein.
Mehr dazu in der Anleitung. Falls Cakewalk in nicht getesteten
Versionen bei Dir andere Abweichungen zeigt, fänd ich es nett,
wenn Du mich darüber informieren würdest.
4. VST-Plug-in "Piano Sound Simulation"
(Update 06.06.09)
Das
neue VST Plug-in ersetzt nunmehr das CAL Skript und bietet eine sehr
komfortable Möglichkeit, Piano Pedal Samples in ein Projekt zu
integrieren. Zu finden ist das Plug-in auf meiner Software-Seite. Dort kann man es sich
kostenlos herunterladen.
5. Pedal-Samples (Update 23.09.01) Die zugehörigen Piano-Samples
sind jetzt ebenfalls
hier erhältlich. Im folgenden selbstextrahierenden Archiv sind
nicht weniger als 19 verschiedene
Sustainpedal-Samples
in hervorragenden MP3-Qualität (variable Bitrate, HQ) enthalten.
Bitte alle Einzelteile des Archives mit den
Endungen .exe, .r00, .r01,
.r02, .r03 in ein
gemeinsames Verzeichnis laden
und die Datei "pedal-samples.exe" starten.
Aufgenommen wurden ein 15.000,- Euro Kawai-Flügel, ein 4000,- Euro
Hoffmann & Scholz- Klavier und
ein 2500,- Euro
Weinberg - Klavier. Für meinen Geschmack sind sogar die Samples
des mit Abstand günstigsten
Weinberg-Klaviers am besten
verwendbar. Zusätzlich ist für alle Interessierten noch ein
Demosong, welcher die Benutzung des
CALs mit den Samples
anschaulich darstellt, als MP3 herunterladbar. (Für das Demo
wurden die Samples "Weinberg-off4"
und "Weinberg-on4"
benutzt.)
Zum Umwandeln der MP3-Samples in WAVE-Files empfehle ich
Lame-Drop Xpd .
Man muss einfach die MP3-Dateien auf das Lamedrop-Programmfenster
ziehen und schon erstellt das Programm zugehörige Wav-Dateien im
selben Verzeichnis in dem die MP3-Dateien stehen.
Ach ja, für alle die noch kein brauchbares Piano haben: Es gibt
unter
http://www.musik.auc.dk/~bovbjerg/piano.html
sehr gute freie,
Piano-Soundbänke zum
Download in den Standards
GIGASAMPLER und SOUNDFONT.
Unter der Adresse
http://www.trachtman.org
findet man ebenfalls
einen 25MB- Soundfont und einen kaufbaren 1,2GB Piano-Sound für
den Gigasampler.
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